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Abteilung Federfussball
vfl-osc 2008-1 copyright karsten-thilo raabOhne Frage hat der VfL Eintracht im zurückliegenden Jahrzehnt die Entwicklung des Federfußballs in Deutschland ganz entscheidend vorangetrieben und mitgeprägt. Beim Deutschen Turnfest 1990 in Bochum und Dortmund stellte "Entdecker" Peter von Rüden das rasante Rückschlagspiel erstmals der Öffentlichkeit vor. Der Ingenieur aus dem Hagener Stadtteil Haspe hatte bei einer Chinareise Ende der 80er Jahren das Mannschaftsspiel kennengelernt und den Federfußball anschließend technisch weiterentwickelt.
Schon im Vorfeld des Deutschen Turnfestes 1990 fand Peter von Rüden mit einer Handvoll Aktiven, die sich überwiegend aus dem Freundes- und Bekanntenkreis rekrutierten, im Februar 1990 Aufnahme in die Badminton-Abteilung des VfL Eintracht Hagen.
Und diese "Keimzelle" des europäischen Federfußballs sollte in jeglicher Hinsicht für die Entwicklung des Federfußballs in Deutschland eine Vorreiterfunktion einnehmen. Denn bei den ersten Deutschen Meisterschaften 1990 in der Sporthalle Wehringhausen in Hagen stellte der Traditionsclub in der Besetzung Volker Weil, Thomas Borschel, Christoph Deters, Anja von Rüden und Michael Nölle auch den ersten nationalen Titelträger.

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1991 blieb den Grüngelben um Michael Nölle, Thomas Schmich und Carsten Laatsch bei den Deutschen Meisterschaften im Hagener World-of-Sports unter 19 teilnehmenden Mannschaften "nur" der undankbare vierte Platz. Wenige Monate später, genauer im März 1992 wurde beim VfL Eintracht die erste eigenständige Federfußball Abteilung in Deutschland aus der Taufe gehoben. Aus dieser Gruppierung ging mit dem FFC Hagen auch der erste deutsche Federfußball-Verein hervor. Hintergrund waren dabei nicht etwa interne Zwistigkeiten, sondern allein sportliche Überlegungen. Denn für die geplante Einführung eines Spielbetriebes, war es wichtig, über möglichst viele konkurrierende Vereine zu verfügen.

Bei den nationalen Titelkämpfen 1992 in Dortmund erkämpfte der VfL Eintracht dann in der Besetzung Thomas Borschel, Anja von Rüden, Daria Wachholz und Michael Nölle die Bronzemedaille. Gleichzeitig wurde mit diesem Erfolg ein Generationswechsel eingeläutet. Zwar verpasste das Quintett mit Pasquale Salimbeni, Stefan Blank, Stefan und Peter Müller bei der Einführung des Ligaspielbetriebes im Herbst 1994 die Qualifikation für die höchste deutsche Spielklasse, unterstrich aber in der Folgezeit mit Nachdruck das große eigene Potential.

 



 

 
 

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