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„Zehn Euro für zwei Spiele sind ein Super-Preis“
Den besten Handball, den die Region zu bieten hat, gibt es am Sonntag in der Enervie Arena im Doppelpack: Ab 14.30 stehen sich der VfL Eintracht Hagen II und Oberliga-Tabellenführer Schalksmühle/Halver gegenüber, um 17 Uhr tritt Drittligist Eintracht Hagen I gegen HSG Varel Friesland an. Einmal zahlen, zweimal gucken, damit will der VfL Eintracht die Handball-Freunde am zweiten Adventssonntag in die Halle locken. Das Ticket für beide Partien kostet zehn Euro (ermäßigt sieben). Normalerweise zahlen Zuschauer sieben Euro (ermäßigt fünf) - bei Drittliga-Partien der ersten genauso wie bei Oberliga-Begegnungen der zweiten Eintracht-Mannschaft. „Zehn Euro für zwei Spiele sind also ein Super-Preis“, sagt VfL-Manager Jörg Brodowski. Was zweifellos richtig ist für alle, die beide Spiele sehen wollen. Ob die Schalksmühler Fans, die traditionell in dreistelliger Anzahl erwartet werden, daran interessiert sind, ab 17 Uhr Hagen gegen Varel zu gucken, darf indes bezweifelt werden. „Obwohl wir inzwischen einen externen Ordnungsdienst haben, hätten wir gar nicht die Möglichkeit, nach dem Oberliga-Spiel die Halle ganz zu räumen“, erläutert Brodowski, warum es die erste Partie nicht zum Einzelpreis gibt. Die Drittliga-Begegnung dagegen schon: Wer nur das Team von Trainer Szargiej sehen will, zahlt ab 16.15 Uhr - wie immer - sieben Euro. „Schalksmühle hat zuletzt, wenn wir dort zu Gast waren, auch die zweite Mannschaft das Vorspiel machen lassen und zehn Euro Eintritt genommen, selbst wenn man erst zum Drittliga-Spiel kam“, weiß Jörg Brodowski zudem zu berichten. „Es kann sich also keiner beschweren.“ Nicht in Aktion zu erleben wird am Sonntag Jan Wilhelm sein. Der gelernte Linksaußen und Mittelmann wird wegen seiner Achillessehnenbeschwerden auf ärztlichen Rat eine Woche pausieren. Auch Arthur Giela fehlt noch. 01.12.2011 / Sport, Lokalausgabe Autor: Rainer Hofeditz |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 09:39 Uhr |
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